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Cloudmonster 2 für Herren - lohnt sich der Laufschuh wirklich?

Harro Meister 9. Mai 2026
Grauer Herren-Laufschuh "Cloudmonster 2" mit hellgrüner Sohle und pinken Akzenten. "ON RUNNING" Schriftzug.

Inhaltsverzeichnis

Der Cloudmonster 2 für Herren ist ein Laufschuh für alle, die auf der Straße viel Dämpfung wollen, ohne das Gefühl zu verlieren, dass der Schuh noch etwas zurückgibt. Ich zeige hier, wie er sich im Laufalltag schlägt, welche Größe ich wählen würde, für welche Einheiten er sinnvoll ist und wann ich eher zu einem anderen Modell greifen würde.

Das musst du vor dem Kauf wissen

  • Der Schuh ist ein Max-Cushioning-Modell für Straßenläufe, lange Einheiten und lockeres bis moderates Tempo.
  • Der offizielle Shop führt ihn derzeit als Letzte Chance für 150 Euro statt 190 Euro.
  • Mit 300 Gramm und 6 mm Sprengung ist er kein Leichtgewicht, dafür aber sehr laufruhig.
  • Der Hersteller empfiehlt, eine halbe Größe kleiner zu testen.
  • Wer einen weichen, aber nicht schlaffen Trainingsschuh sucht, bekommt hier ein sehr spezielles Profil.

Wofür der Schuh gebaut ist

Technisch steckt im Cloudmonster 2 einiges, das man im Laufgefühl auch wirklich merkt. Die große CloudTec®-Sohle liefert die massive Dämpfung, das Speedboard® aus Nylon-Mix wirkt wie eine Antriebsplatte und der Helion™ Superfoam soll die Landung abfedern, ohne den Abdruck stumpf werden zu lassen. Kurz gesagt: Der Schuh will nicht nur weich sein, sondern dich beim Abrollen aktiv nach vorn bringen.

Genau darin liegt seine Stärke. Ich würde ihn nicht als klassischen Tempo- oder Wettkampfschuh einordnen, sondern als Trainingsschuh mit Komfortreserve. Das passt zu Läufern, die regelmäßig Kilometer sammeln, aber trotzdem ein bisschen Dynamik unter dem Fuß haben wollen. Für Handballer, die neben dem Hallentraining ihre Laufbasis pflegen, ist das vor allem für ruhige Straßeneinheiten interessant, nicht für harte Bahnintervalle.

Preislich ist das Modell ebenfalls spannend, weil der offizielle Shop ihn derzeit als Letzte Chance führt. Das macht den Schuh nicht automatisch zum Schnäppchen, aber es verschiebt die Bewertung: Für 150 Euro wird ein maximal gedämpfter Trainingsschuh deutlich attraktiver als für den ursprünglichen Preis von 190 Euro.

Der nächste Punkt ist deshalb weniger die Technik als die Frage, wie sich diese Bauweise im echten Training anfühlt.

Herren-Laufschuhe Cloudmonster 2 in Weiß mit schwarzem Logo und Aufschrift

So läuft er sich auf der Straße

In der Praxis lebt der Cloudmonster 2 von seinem Rollgefühl. Die abgerundete Sohlengeometrie und der spürbare Vortrieb sorgen dafür, dass die Schritte flüssig ineinander übergehen. Das ist angenehm, wenn du lange draußen unterwegs bist oder nach einem anstrengenden Block einfach locker laufen willst.

Einheit Eignung Warum
Lockerer Dauerlauf Sehr gut Viel Dämpfung, ruhiges Abrollen, wenig Stoßbelastung.
Langer Lauf Sehr gut Das Modell bleibt auch nach vielen Kilometern komfortabel und stabil genug für konstante Pace.
Regenerationslauf Gut Die weiche Landung entlastet, ohne den Fuß ganz zu entkoppeln.
Tempolauf Bedingt gut Für zügige Abschnitte okay, solange du kein messerscharfes Race-Feeling erwartest.
Kurze Intervalle Eher schwach Gewicht und Aufbau sind auf Komfort, nicht auf maximale Agilität getrimmt.
Wettkampf Nur selten Für Halbmarathon- oder Marathonläufe mit Komfortfokus denkbar, aber nicht die erste Wahl für pure Geschwindigkeit.
Runner's World beschreibt den Schuh sinngemäß genau in diese Richtung: komfortabel für lockeres Tempo und lange Strecken, mit einer Passform, die großzügiger ausfällt als bei vielen früheren On-Modellen. Das deckt sich mit meinem Eindruck, dass der Cloudmonster 2 mehr Trainingspartner als Performance-Waffe ist. Wer dagegen einen schnellen, leichten Schuh sucht, wird mit ihm nicht glücklich.

Wichtig ist auch der Kontext: Die 300 Gramm pro Schuh merkt man nicht bei jedem Schritt, aber man merkt sie im Vergleich zu sehr leichten Modellen. Wenn du bisher flache, direkte Schuhe gelaufen bist, braucht die Umstellung ein paar Läufe. Danach kann der Schuh aber gerade auf längeren Distanzen erstaunlich angenehm werden.

Genau deshalb lohnt sich als Nächstes der Blick auf die Passform, denn bei diesem Modell entscheidet die Größe stärker über den Eindruck als bei vielen anderen Alltagsschuhen.

Passform, Größe und Halt

Der Hersteller empfiehlt für den Cloudmonster 2 eine halbe Größe kleiner. Das ist keine Nebensache, sondern der erste praktische Rat, den ich ernst nehmen würde. Die Zehenbox wirkt insgesamt voluminös, und das ist für viele Füße angenehm, kann aber in der normalen Größe etwas zu locker werden.

Besonders relevant ist das, wenn du zwischen zwei Größen liegst oder vom ersten Cloudmonster kommst. Dann würde ich nicht blind die gewohnte Größe nehmen, sondern gezielt die kleinere Variante testen. Bei einem Schuh mit viel Dämpfung ist zu viel Spiel im Vorfuß schnell der Punkt, an dem der Komfort in Unsicherheit kippt.

Die Schnürung ist klassisch, also ohne Experimente. Das ist gut, weil du den Halt sauber nachjustieren kannst. Ich mag das bei einem voluminösen Schuh mehr als irgendein kompliziertes System, das nur auf dem Papier elegant wirkt. Der Mittelfuß sitzt dadurch sicherer, während vorne genug Platz bleibt, damit der Schuh nicht drückt.

  • Normale Füße profitieren meist von der halben Nummer kleiner.
  • Breitere Füße bekommen viel Raum, ohne dass der Schuh sofort schwammig wirkt.
  • Schmale Füße sollten besonders auf Fersenhalt und Mittelfußfixierung achten.
  • Wer den Vorgänger mochte sollte die Größe bewusst neu prüfen, nicht einfach übernehmen.

Wenn die Passform passt, zeigt der Schuh seine Stärken erst richtig. Und genau dann stellt sich die eigentliche Kaufentscheidung: Für wen ist er wirklich sinnvoll, und wer sollte lieber weitergehen?

Für wen er sich lohnt und für wen nicht

Ich würde den Cloudmonster 2 vor allem Läufern empfehlen, die einen robusten, komfortablen Straßenschuh für viele Kilometer suchen. Das können ambitionierte Hobbysportler sein, aber auch Athleten aus anderen Disziplinen, die ihre Grundlagenausdauer sauber aufbauen wollen. Für diese Zielgruppe ist das Modell eine sehr vernünftige Mischung aus Schutz, Rollverhalten und etwas Energie zurück vom Abdruck.

Du solltest ihn wählen, wenn ... Eher nicht, wenn ...
du lange Straßenläufe mit viel Komfort bevorzugst du maximale Leichtigkeit für Intervalle willst
du einen spürbar gedämpften, aber nicht völlig weichen Schuh suchst du ein sehr direktes, bodennahes Laufgefühl brauchst
du im Alltag einen verlässlichen Trainingsschuh suchst du vor allem auf der Bahn oder bei kurzen Sprints trainierst
du etwas breitere Füße hast oder mehr Platz im Vorfuß magst du mit viel Volumen im Schuh generell nicht klarkommst
du Laufschuhe eher als Kilometerwerkzeug als als Tempo-Waffe siehst du einen reinen Wettkampfschuh erwartest

Für mich ist der Kern klar: Der Schuh kann schnell genug wirken, wenn das Training kontrolliert ist, aber er will nicht ständig gedrückt werden. Genau hier trennt sich oft die Erwartung vom echten Nutzen. Viele kaufen so ein Modell in der Hoffnung auf einen Alleskönner und sind dann enttäuscht, wenn harte Intervalle sich damit nicht leichtfüßig anfühlen.

Wenn du zwischen Komfort und Tempo abwägst, hilft der Vergleich mit anderen Modellen deutlich mehr als ein reines Bauchgefühl.

Wie er sich gegen andere On-Modelle schlägt

Ich ordne den Cloudmonster 2 im Markenportfolio als den deutlich komfortorientierten Trainingsschuh mit Vorwärtsdrang ein. Gegenüber einem ruhigeren Alltagsmodell wirkt er lebendiger, gegenüber einem leichtgewichtigen Temposchuh aber klar massiver. Genau diese Mischung ist sein Profil, nicht irgendein Versuch, alles gleichzeitig zu sein.

Modell Wofür ich es eher nehmen würde Was der Cloudmonster 2 besser oder anders macht
Cloudmonster 2 Lange Läufe, lockere Dauerläufe, Komfortkilometer Mehr Dämpfung und stärkeres Rollgefühl, dafür weniger Leichtigkeit.
Cloudsurfer Ruhige Alltagsläufe mit unkompliziertem Charakter Der Cloudmonster 2 wirkt kräftiger und dynamischer im Abdruck.
Cloudrunner Wenn du mehr Führung und Alltagssicherheit willst Der Cloudmonster 2 ist offensiver auf Vortrieb statt auf Stabilität getrimmt.
Ein leichter Temposchuh Intervalle, schnelle Reize, Wettkämpfe Der Cloudmonster 2 bietet mehr Schutz, aber weniger Spritzigkeit.

Das ist für die Entscheidung wichtiger als jede Werbebotschaft. Wer nur auf maximale Dämpfung schaut, übersieht schnell, dass sich zwei maximal gedämpfte Schuhe im Training komplett unterschiedlich anfühlen können. Der Cloudmonster 2 ist nicht der weichste, sondern der, der Dämpfung mit einem deutlichen Abrollimpuls verbindet. Das ist ein echter Unterschied.

Damit bleibt noch der Teil, der beim Kauf oft zu wenig beachtet wird, obwohl er am Ende über Zufriedenheit oder Frust entscheidet: Preis, Verfügbarkeit und die Bedingungen beim Bestellen.

Worauf ich beim Kauf in 2026 achten würde

Der erste Punkt ist banal, aber wichtig: Größe sauber testen. Der zweite Punkt ist die Frage, ob du das Modell wirklich als Trainingsschuh brauchst oder nur wegen des guten Angebots kaufst. Ich würde ihn nicht blind mitnehmen, nur weil er gerade reduziert ist. Ein schwerer, stark gedämpfter Schuh bringt nur dann etwas, wenn du genau diese Art von Laufgefühl auch regelmäßig nutzt.

Der dritte Punkt ist die Einkaufssituation selbst. Im offiziellen Shop laufen Letzte-Chance-Artikel zwar unter den üblichen Rückgaberegeln, können aber nicht umgetauscht werden, sondern nur gegen Rückerstattung retourniert werden. Das ist relevant, wenn du zwischen zwei Größen schwankst oder die Passform erst zu Hause prüfen kannst. Gerade bei einem Modell mit Empfehlung zur kleineren Größe würde ich das nicht ignorieren.

Der vierte Punkt ist der Preis. 150 Euro sind für ein Max-Cushioning-Modell mit dieser Ausstattung und dieser Laufcharakteristik nachvollziehbar, aber nicht selbstverständlich günstig. Wenn du bereits einen komfortablen Trainingsschuh im Schrank hast, wäre ich eher streng. Wenn dir dagegen genau dieses Laufgefühl fehlt, ist der Preis inzwischen deutlich interessanter als zum Start.

Ich würde also nicht nur fragen, ob der Schuh gut ist, sondern ob er in deine Woche passt. Und genau dort liegt der letzte praktische Blick auf dieses Modell.

Was ich aus dem Schuh für die Trainingswoche mitnehme

In einer typischen Woche würde ich den Cloudmonster 2 nicht als Hauptschuh für alles einsetzen, sondern als gezielten Baustein. Am meisten Sinn ergibt er für ein bis zwei lockere oder längere Einheiten pro Woche, dazu eventuell für einen zügigen, aber kontrollierten Dauerlauf. So bleibt der Schuh frisch und erfüllt genau die Aufgabe, für die er gebaut wurde.

  • Nutze ihn für ruhige Läufe, wenn die Beine müde sind und du trotzdem sauber laufen willst.
  • Setze ihn für lange Einheiten ein, wenn Schutz und Rollverhalten wichtiger sind als Spitzenpace.
  • Vermeide ihn als Standardlösung für jede schnelle Einheit.
  • Wenn du ihn mit einem leichteren Schuh kombinierst, deckst du Komfort und Tempo in der Woche besser ab.

Mein Fazit ist deshalb recht nüchtern: Der Cloudmonster 2 ist stark, wenn du ein komfortorientiertes Straßenmodell mit viel Dämpfung und echtem Vorwärtsimpuls suchst. Für genau diesen Zweck ist er sehr gelungen. Wer aber einen leichten, direkten und explosiven Schuh erwartet, sollte lieber ein anderes Modell wählen.

Häufig gestellte Fragen

Der Hersteller empfiehlt, den Cloudmonster 2 eine halbe Größe kleiner zu testen. Das ist vor allem wichtig, weil die Zehenbox recht voluminös ausfällt und die normale Größe bei manchen Füßen zu locker sitzt. Wer zwischen zwei Größen liegt, sollte eher die kleinere Variante probieren und besonders auf Fersenhalt und Mittelfußfixierung achten.

Am stärksten ist er bei lockeren Dauerläufen, langen Läufen und Regenerationseinheiten. Dort spielen die hohe Dämpfung, das ruhige Abrollen und der spürbare Vortrieb ihre Vorteile aus. Für kontrollierte, zügige Läufe kann er noch funktionieren, aber sein eigentliches Profil ist klar auf Komfort und Kilometer ausgelegt.

Nur bedingt. Für Tempoläufe ist er noch okay, solange du kein sehr direktes Race-Feeling erwartest, kurze Intervalle liegen ihm aber eher nicht. Gewicht und Aufbau sind stärker auf Schutz und Laufkomfort als auf maximale Agilität ausgerichtet, deshalb ist er für Bahnintervalle oder Sprints nicht die erste Wahl.

Im Vergleich zum Cloudsurfer wirkt der Cloudmonster 2 kräftiger und dynamischer im Abdruck. Gegenüber dem Cloudrunner setzt er weniger auf Führung und mehr auf Vortrieb. Im Markenportfolio ist er damit der komfortorientierte Trainingsschuh für lange Straßenläufe, nicht der leichteste oder direkteste Allrounder.

Der Artikel führt ihn dort als Letzte Chance für 150 Euro statt 190 Euro. Wichtig ist aber, dass solche Artikel zwar nach den üblichen Rückgaberegeln retourniert werden können, ein Umtausch jedoch nicht vorgesehen ist. Wenn du bei der Größe unsicher bist, solltest du deshalb besonders sorgfältig testen.

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Autor Harro Meister
Harro Meister
Mein Name ist Harro Meister und ich bringe 9 Jahre Erfahrung im Leistungssport mit, insbesondere im Bereich Handball. Schon früh habe ich eine Leidenschaft für die Kombination von Training, Ernährung und Mentaltraining entwickelt. Diese Themen faszinieren mich nicht nur persönlich, sondern ich sehe auch, wie wichtig sie für Athleten sind, um ihr volles Potenzial auszuschöpfen. In meinen Beiträgen möchte ich komplexe Zusammenhänge verständlich erklären und aktuelle Trends im Leistungssport aufgreifen. Dabei lege ich großen Wert darauf, meine Informationen sorgfältig zu recherchieren und verschiedene Perspektiven zu vergleichen, um meinen Lesern eine fundierte Grundlage zu bieten. Es ist mir ein Anliegen, dass die Inhalte sowohl nützlich als auch leicht verständlich sind, damit jeder Athlet, egal auf welchem Niveau, davon profitieren kann.

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